Stuttgarter-Stadtbezirke
STADTTEIL MANAGEMENT
 

Ausgangslage

Vor sieben Jahren hat die Landeshauptstadt Stuttgart als erste deutsche Großstadt mit der „Pionierarbeit“ begonnen, die Stadtbezirkszentren näher in den Fokus der Stadtverwaltung zu rücken. Hierzu wurde eigens eine Stelle für das Stadtteilmanagement eingerichtet. Anfang 2015 wurde das Stadtteilmanagement um eine weitere Stelle ergänzt. Insgesamt kümmert sich das Stadtteilmangement um die Belange der in den 25 Handels- und Gewerbevereinen vertretenen 3.000 Mitgliedsunternehmen – mit Ausnahme der Innenstadt. Es steht dabei im Austausch mit den Bezirksvorstehern der Stadtbezirke. Dabei stehen Handel, Dienstleistung, Gewerbe und Handwerk in den Stadtteilkernen im Mittelpunkt.

In Stuttgart-Mitte wird die Arbeit wird die Arbeit durch die City Initiative Stuttgart (CIS) erfolgreich von Bettina Fuchs und ihrem Team vertreten.

Konkretes Ziel des Stadtteilmanagements ist es, die lokale Kaufkraft in den Stadtbezirken zu stärken, beziehungsweise nachhaltig auszubauen. Basis hierfür bildet ein lebendiges Netzwerk, das wie folgt konzipiert ist:

      1.    Monatliche Jour Fixe in den Stadtbezirken

In den Stadtbezirken Vaihingen, Hedelfingen, Untertürkheim, Obertürkheim, Wangen, Vaihingen, Plieningen, Birkach, Stammheim, Zuffenhausen und im Bohnenviertel finden monatliche Austauschgespräche zwischen den Bezirksvorstehern, den Vorsitzenden der Handels- und Gewerbevereine und dem Stadtteilmanagement statt. In den Runden werden leer stehende Einzelhandelsflächen und die allgemeine Situation im Stadtbezirk besprochen. Die Themen konzentrieren sich vornehmlich auf das Gewerbe. Bei Bedarf werden durch das Stadtteilmanagement andere städtische Ämter über die Prozesse und Belange informiert und gegebenenfalls eingebunden.

 

      2.    Leer stehende Einzelhandelsflächen

Bei leer stehenden Einzelhandelsflächen wird, je nach entsprechender Flächengröße, ein passender Kontakt zwischen Eigentümern oder Hausverwaltungen und Immobilienmaklern, Expansionsleitern oder Nutzern hergestellt. Darüber hinaus bietet das Stadtteilmanagement den Immobilieneigentümern leer stehender Einzelhandelsflächen die Möglichkeit, über ein Formular ihre Immobile kostenlos in die städtische Datenbank einzustellen.

 

      3.    Das Stadtteilmanagement auf Europaebene

Das zentrale Anliegen des Stadtteilmanagements ist es, die Angebote für den täglichen Bedarf der Nahversorgungszentren zu erhöhen, die Stadtbezirke als Identifikationsräume für die Bewohner zu gestalten, die Einzelhandelsleerstände zu minimieren sowie den lokalen Arbeitsmarkt zu stärken. Auf Grundlage der Erkenntnisse der dreijährigen Projektlaufzeit des Europaprojektes MANDIE (2008 bis 2011) sowie dem Folgeprojekt APACHES (6/2012 bis 6/2015) hat die städtische Wirtschaftsförderung die Zusammenarbeit mit den lokalen Gewerbe- und Handelsvereinen weiter optimiert und insgesamt noch zukunftsfähiger und nachhaltiger gestaltet.