ab sofort stellen wir Ihnen zu jedem Monatsanfang einen Stadtbezirk vor.
heute Birkach
Birkach - urkundlich zum ersten Mal 140 erwähnt - gehörte politisch und kirchlich lange zu Plieningen. Über die Pfalzgrafen von Tübingen kam Birkach zunächst zum Kloster Bebenhausen und 1478 an die Grafschaft Württemberg.
Neue Arbeits- und Verdienstmöglichkeiten für Birkach gab es, als Herzog Carl Eugen im 18. Jahrhundert das Schloss Hohenheim un die Gartenanlagen bauen ließ. Hohenheim wurde die Residenz des Herzogs. 1780 wurde die von Herzog Carl Eugen und von Franziska Reichsgräfin von Hohenheim gestiftete Birkacher Kirche eingeweiht (seit 1985 Franziskakirche).
1781/1782 wurde das Pfarrhaus an die Kirche angebaut. Zur selben Zeit schieden Birkach und Riedenberg aus der Pfarrei Plieningen aus. Der erste Birkacher Pfarrer, Friedrich Wilhelm Kohler, führte in Birkach den Obstbau ein und gründete 1794 eine "Industrie-Schule", die erste dieser Art in Württemberg. 1826 wurde das Rathaus gebuat, in dem auch die Schule untergebracht war.
Nennenswertes Gewerbe konnte sich in Birkach nicht entwickeln und so konnte der im Jahr 1942 nach Stuttgart eingemeindete Stadtbezirk trotz Siedlungsexpansion seinen dörflichen Charakter beibehalten. Mit rund 6.800 Einwohnern zählt Birkach (einschließlich des Stadtteils Schönberg) zu den kleinsten Stadtbezirken in Stuttgart.
Die landschaftlich reizvolle Lage ließ den im Südosten Stuttgarts gelegenen Filderbezirk zu einem bevorzugten Wohngebiet werden. Insbesondere der in Hanglage mit Süd-West-Exposition liegende Stadtteil Schönberg zählt seit Beginn der schrittweisen Aufsiedlung zu den Villengebieten Stuttgarts.
Falls Sie weitere Fragen oder Anregungen haben, so nehmen Sie gerne mit uns Kontakt auf.Wir wünschen Ihnen viel Spaß in den Stadtbezirken
Ihr Stadtteilmanager Torsten von Appen

